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Kunsttherapie - watt is´n dat schon wieder???

Kurz und knapp ist Kunsttherapie nichts anderes als Selbsterfahrung durch Malen. Woher ich das weiß? Nun ganz einfach, ich war das letzte halbe Jahr damit beschäftigt, mich voll und ganz selbst zu „therapieren“, in dem ich meine kunsttherapeutische Ausbildung abgeschlossen habe.

 

Als Fazit kann ich nur eines sagen: Erstaunlich, was es bewirken kann. Wer es nicht glaubt, sollte es selbst einmal ausprobieren – und lasst euch eins dazu gesagt sein: Malen können muss man dafür nicht 😊

 

Kunsttherapie ist für alle geeignet! Vom Kleinkind bis zum gestandenen Senior kann man mit verschiedenen Techniken Gefühle und Emotionen entlocken und das ein oder andere Verborgene ans Tageslicht bringen. Es ist teilweise auch erschreckend, was ganz einfach Bilder in einem Auslösen und bearbeiten können. Es ist ein bisschen wie die Taschenlampe in den dunklen Wald hineinzuhalten und auf einmal ein paar Augen (samt Tier) zu entdecken, was man vorher nicht im Entferntesten geahnt hätte, dort zu treffen 😉 – ja ich gebe euch Recht, nicht alle Tiere, oder besser gesagt Kreaturen, möchte man auch wirklich entdecken, doch das entscheidet jeder für sich (man kann notfalls die Taschenlampe ja auch einfach wieder ausmachen und hoffen, dass das liebe Tierchen bleibt wo es ist 😉).

 

 

Genau so etwas macht auch die Kunsttherapie mit einem – man entdeckt Verborgenes und bekommt durch das „ins Licht rücken“ einfach mehr Klarheit und auch Werkzeuge an die Hand, mit denen man wieder ins Tun kommt, wenn der eigene Kopf mal schlapp macht oder einfach nicht weiter will. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, sich auf dieses Thema einzulassen und Dinge auszuprobieren - ich bin gespannt, welche Tiere ihr im Wald entdeckt 😊.