· 

Messpainting - oder die Kunst loszulassen

Keine Angst - ganz so schlimm wie auf dem folgenden Bild wird es nicht - man muss nicht kopfüber in Farbe baden! Aber man könnte, wenn man wollte - und sich dann einfach blindlings auf die bereitgestellte Papierrolle werfen und entlang rollen. Denn darum geht es beim Messpainting!

 

Die reine Technik ist einfach erklärt - man nehme 5x1 m Einpackrolle (am besten weiß oder aber auch braun), hefte sich diese ungefähr auf Augenhöhe an die Wand, nehme dazu ein paar lustige Acrylfarben und dann geht das Malfitness auch schon los, denn man hat genau 30 min Zeit um die oben erwähnte Größe vollzutüddeln. Klingt gut, oder?

 

Dabei werden nicht nur unsere Freudsch´n Sinne aktiviert (ja die anale Phase sagt sicher jedem etwas), sondern gleichzeitig auch unser Kopf ausgeschaltet und einfach "nur" gemalt (d.h. im einzelnen Farbe gesprenkelt, Hände in Farbe getaucht und an die Wand geklatscht, verrieben was das Zeug hält, wie wild losgekritzelt oder was auch immer einem gerade liegt).  Denn klar ist eins: in der kurzen Zeit und mit dieser großen Wand hat wirklich kein Mensch der Welt groß Lust ewig sein entstehendes Werk zu überdenken und im Detail zu planen. Genau das soll es auch bewirken - es geht darum in möglichst kurzer Zeit kreative Prozesse in Gang zu setzen, sich mit Themen des eigenen Lebens auseinanderzusetzen und sich in Gang zu bringen - sozusagen die eigene Lebendigkeit auszuleben und eingefahrene Bahnen zu verlassen. Klingt befreiend, oder? 

 

Wen das jetzt noch immer nicht überzeugt hat, der kann mich gern anrufen - und wir machen ein Messy-Coaching!