Schneckenlauf

HALLO IHR LIEBEN,

 

ja ich weiß, es ist hier etwas ruhiger geworden, was daran liegt, dass ich seit Mitte September einen neuen Hauptjob habe und sich das alles erst ein wenig einruckeln musste. Nehmt es mir nicht krumm.

 

Ich habe heut ein etwas ernsteres Thema für euch: Trennungen.

 

Ich durchlebe mit meinem Mann gerade wirklich keine Glanzjahre, was mit Hkleinen Kindern sogar fast normal ist würde ich meinen, aber irgendwie komme ich doch gerade immer öfter an den Punkt und frage mich: ist es das alles noch so wert? Oder macht mich das zu kaputt, weiter Kraft zu investieren? Bzw. bin ich überhaupt noch bereit, immer mehr zu opfern?

Wir haben natürlich noch schöne Zeiten, aber man muss schon ehrlich sagen, dass es gerade schwer ist, diese auch wahrzunehmen und anzuerkennen - und irgendwie ist der Stress immer wieder vorrangig.

 

Manchmal habe ich sogar das Gefühl, die Kraft und Mühen sind zu einseitig und ich hoffe vergeblich, dass er sich wieder/noch in mich verliebt. Versteht mich nicht falsch, ich bin echt kein Typ, der Neuanfänge scheut oder nicht auch ganz allein klar kommt, keine Sorge da bin ich tough genug, aber irgendwie fällt es mir dieses Mal echt schwer, eine endgültige Entscheidung zu treffen. Nicht, weil ich nicht weiß wie ich alles regeln soll, sondern viel mehr, weil da irgendwie irgendwo noch immer ein bisschen Hoffnung schlummert. Doch wie lang ist zu lang? Wie lang dauert es wirklich, bis der Bogen überspannt ist und es einfach keinen Sinn mehr macht? Wann hört man auf zu Träumen und Chancen zu geben, weil es einfach keinen Spaß mehr macht? Ich fühle mich wie in einem Schneckenhaus und versuche den Ausgang zu erreichen, nur kommt immer noch eine neue und neue Kurve und ich kann ihn nicht sehen.

 

Sorry, ich glaube das graue Wetter hat heute auch seine Finger im Spiel.

 

Kennt ihr das und wisst nur allzu gut, was ich meine? Ist es euch schon mal ähnlich ergangen? Wie habt ihr das für euch gelöst?

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